Kosmologie


100 Jahre moderne Kosmologie - Vom statischen Einstein-Kosmos zum beschleunigten Universum

Eine spannende Geschichte
Datum: 
Dienstag, 07. November 2017, 20:00

Am 8. Februar 1917 berichtete Albert Einstein der Preußischen Akademie der Wissenschaften von seinem Versuch die Allgemeine Relativitätstheorie auf das Universum als Ganzes anzuwenden. Im Einklang mit den astronomischen Beobachtungen favorisierte Einstein damals ein statisches Universum. Der Einstein-Kosmos ist ewig in seiner zeitlichen Erstreckung, räumlich endlich und dennoch unbegrenzt. William de Sitter und Alexander Friedmann erweitern wenig später Einsteins Kosmologie  um die Möglichkeit eines leeren Universums und um Weltmodelle, die expandieren.

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Gravitationswellen - Ein neues Fenster zum All

Sondervortrag zur Entdeckung der Gravitationswellen
Datum: 
Mittwoch, 02. März 2016, 20:00

Albert Einstein hat 1916 im Rahmen seiner Allgemeinen Relativitätstheorie Gravitationswellen vorausgesagt. Gravitationswellen sind Dehnungen und Stauchungen der Raumzeit, die von beschleunigten Massen erzeugt werden und sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten Das führt zwangsläufig zu einer als Welle fortschreitenden Erscheinung, die sich in einer Verformung der Raumzeit, d.h. in einer periodischen Abstandsänderung zwischen benachbarten Probemassen äußert.

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Vom Urknall zum Menschen

Datum: 
Dienstag, 17. November 2015, 20:00
Referent: 

Woher kommen wir, in letzter Konsequenz? Was musste alles geschehen, bevor der Mensch entstehen konnte? Der Vortrag erläutert in einer gedanklichen Zeitreise vom Urknall bis heute, welche wesentlichen Weichen zu welcher Zeit gestellt wurden, und schlägt dabei einen weiten Bogen durch die Äonen und durch die Wissensgebiete: Astronomie, Geologie und Biologie sind gleichermaßen wichtige Elemente der Zeitreise vom Urknall zum Menschen.

Foto: Nikki Zalewski, Fotolia.com

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Astronomie kompakt

Untertitel: 
Ein Einführungskurs in die moderne Astronomie
Erster Termin: 
Montag, 02. November 2015, 20:00
Weitere Termine: 
Montag, 09. November 2015, 20:00
Montag, 16. November 2015, 20:00
Montag, 23. November 2015, 20:00
Montag, 30. November 2015, 20:00
Montag, 07. Dezember 2015, 20:00
Veranstaltungsort: 

Warum unsere Welt träge ist

Die Trägheit der Weltenkörper als eine bis heute unverstandene Erscheinung unseres Kosmos
Datum: 
Dienstag, 27. November 2012, 20:00

Der Mensch und alle Objekte, von denen er auf dieser Welt umgeben ist, sind von Natur aus träge. Selbst Körper im fernsten Weltall bewegen sich so, als besäßen sie Trägheit und leisteten Widerstand gegen waltende Kräfte. Warum aber ist das so? Warum gibt es Widerstand gegen innere und äußere Antriebe? Nur durch solche Widerstände manifestieren die Körper der Welt überhaupt erst ihre Realität. Was keinen Widerstand leistet, ist wohl auch nicht vorhanden. Aber wieviel Widerstand muß jeweils geleistet werden?

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Auf der Jagd nach den den höchstenergetischen Teilchen im Universum

Datum: 
Dienstag, 08. Mai 2012, 19:30

Kaum eine Frage fundamentaler Bedeutung hat die Astrophysik vor so große Probleme gestellt, wie diejenige nach dem Ursprung der kosmischen Strahlung.  Erstmals vor 100 Jahren auf Freiballonflügen beobachtet, blieben die Quellen der höchstenergetischen Teilchen des Universums bis heute verborgen. Die Energien der kosmischen Teilchen sind bis zu 100-Millionenfach höher als diejenigen, die der größte irdische Teilchenbeschleuniger - der LHC - erreicht.

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Der Quantenkosmos

Von der zeitlosen Welt zum expandierenden Universum
Datum: 
Dienstag, 15. März 2011, 20:00

Hat das Universum einen Anfang und ein Ende? Gibt es eine oder mehrere Welten? Verbindet man die Quantentheorie mit Einsteins Relativitätstheorie, so ergibt sich ein faszinierendes Bild unseres Universums, in der die Zeit verschwunden ist und nur noch als Illusion weiterlebt; ein Bild, das auch die Stellung des Menschen in dieser Welt berührt. Der kurze Streifzug durch die Welt des Quantenkosmos führt durch Relativitätstheorie und Quantentheorie, Zeitpfeil und Kosmologie hin zu Quantengravitation und Quantenkosmologie.

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Prof. Dr. Claus Kiefer

Institut: 
Universität zu Köln

Kiefer studierte Physik und Astronomie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Universität Wien. 1988 promovierte er bei Dieter Zeh in Heidelberg über den Zeitbegriff in der Quantengravitation („Das Konzept der inneren Zeit in der kanonischen Quantentheorie der Gravitation“).

Kosmische Alchimie - Die Entstehung der Elemente

Datum: 
Dienstag, 18. Januar 2011, 20:00

Auf der Erde finden wir etwa 90 natürlich vorkommende Elemente - vom Wasserstoff, dem leichtesten, bis hin zum Uran, dem schwersten Element - im Periodensystem. Diese chemischen Elemente sind die Bausteine der Stoffe und die Grundlage für die Entstehung des Lebens. Sterne und explosive Prozesse sind die „Kochtöpfe“ des Kosmos: Hier wurden und werden alle chemischen Elemente erzeugt, die man im Universum findet.

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Schwarze Löcher und fast lichtschnelle Flüge

Einsteins Physik in der Computersimulation
Datum: 
Dienstag, 14. September 2010, 19:30
Referent: 

Albert Einsteins Relativitätstheorie beschreibt Raum und Zeit, Bewegung und Schwerkraft. Wenn extrem schnelle Bewegungen oder sehr starke  Schwerkraft im Spiel sind, sagt die Theorie Phänomene voraus, die wir im Alltag niemals erleben: Wir sind einfach zu langsam und die Schwerkraft der Erde ist zu schwach.

Wie wäre es aber, wenn wir fast lichtschnell unterwegs sein und uns dabei umschauen könnten? Wenn wir ein Schwarzes Loch einmal aus der Nähe betrachten könnten? Was würden wir sehen?

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