Vorträge "Wissenschaft aktuell"


Am Puls der Forschung sind Sie bei unseren Vorträgen aus der Reihe "Wissenschaft Aktuell". Nicht im weißen Kittel, sondern Allgemein verständlich und das von namhaften Referenten, die garantiert wissen wovon sie reden. Sie stehen Ihnen Rede und Antwort und erläutern Ihnen, weshalb Naturwissenschaften und besonders Astronomie so faszinierend sein können. Die Themen sind dabei breit gestreut und wir garantieren spannende Abende mit hochinteressanten Referentinnen und Referenten!

Im Rahmen dieser Reihe begrüßen wir als Veranstaltungsreihe des "Galileum Solingen" regelmäßig namhafte Wissenschaftler, kompetente Journalisten und Leiter astronomischer Einrichtungen bei uns. Außerdem stellen Gewinner des Wettbewerbes "Jugend Forscht" ihre Arbeiten aus den Bereichen Astronomie, Physik oder Geo- und Raumwissenschaften bei uns vor. Sie finden also bestimmt ein spannendes und interessantes Thema, dass Sie interessiert.

Die Reihe "Wissenschaft Aktuell" führen wir übrigens gemeinsam mit der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Solingen-Ohligs und weiteren Partnern durch!


    

    

    

    

    

    

    

    

Dienstag, 12. September 2017, 20:00 Uhr

Wie wir die Welt von heute verstanden haben

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Rhode, Technische Universität Dortmund

Wie denken Physiker? Seit über 3000 Jahren sind sie den verborgenen Regeln und Naturgesetzen auf der Spur. Im Lauf der Zeit haben sie die Sprache der Natur sehr unterschiedlich verstanden. Ist der Schlüssel zum Verständnis der Welt in unserer Sprache, der Mathematik oder in Wahrscheinlichkeiten verborgen? Hilft vielleicht die Philosophie? Wie kommt es zu den kleinen und großen Änderungen im Weltbild der Physik? Ändert sich das Verständnis der Welt nach einem Plan - oder sind Physiker Berufsrevolutionäre?

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Dienstag, 10. Oktober 2017, 20:00 Uhr

Dunkle Materie - Wir tappen nach wie vor im Dunkeln...

Prof. Dr. Uli Klein, Universität Bonn

Nur wenige Prozent der im Weltall vorhandenen Materie sind von einer Form, die der Mensch aus dem Alltag kennt – als chemische Elemente und deren Verbindungen. Während die Entstehung dieser Elemente im Rahmen der modernen Astrophysik sehr gut verstanden ist, liegt die Natur des Löwenanteils der kosmischen Materie sprichwörtlich im Dunklen. Dies ist sehr unbefriedigend, denn als (Astro-)Physiker möchte man das gesamte Universum mit all seinen Zutaten verstehen.

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Dienstag, 07. November 2017, 20:00 Uhr

100 Jahre moderne Kosmologie - Vom statischen Einstein-Kosmos zum beschleunigten Universum

Eine spannende Geschichte

Prof. Dr. Hans-Joachim Blome, Fachhochschule Aachen

Am 8. Februar 1917 berichtete Albert Einstein der Preußischen Akademie der Wissenschaften von seinem Versuch die Allgemeine Relativitätstheorie auf das Universum als Ganzes anzuwenden. Im Einklang mit den astronomischen Beobachtungen favorisierte Einstein damals ein statisches Universum. Der Einstein-Kosmos ist ewig in seiner zeitlichen Erstreckung, räumlich endlich und dennoch unbegrenzt. William de Sitter und Alexander Friedmann erweitern wenig später Einsteins Kosmologie  um die Möglichkeit eines leeren Universums und um Weltmodelle, die expandieren.

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Dienstag, 05. Dezember 2017, 20:00 Uhr

Schwarze Löcher - Science und Fiction

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg, Universitätssternwarte Siegen

Schwarze Löcher sind hoch interessante kompakte Objekte der Astrophysik, denen nicht einmal das Licht zu entkommen vermag. Sie gelten als die extremste Form einer Gravitationslinse und vermögen zudem durch Akkretion von Gas und Sternen Gravitationsenergie effizient in Strahlung umzuwandeln.
Als Verursacher der 2015 erstmals direkt nachgewiesenen Gravitationswellen sowie mit der Forschung am LHC in Genf an künstlich erschaffenen Schwarzen Löchern sind Schwarze Löcher erneut ins Blickfeld getreten.

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Dienstag, 16. Januar 2018, 20:00 Uhr

Exoplaneten - Auf der Suche nach der zweiten Erde

Dr. Michael Geffert, Argelander Institut für Astronomie, Bonn

Ein aktueller Brennpunkt der modernen Astronomie ist die Frage nach Planeten bei anderen Sternen. Gibt es möglicherweise sogar Objekte, die unserer Erde ähnlich sind? Planeten bei anderen Sternen lassen sich allerdings heute noch nicht direkt abbilden. Astronomen wenden daher verschiedene Verfahren an, um die Existenz von Exoplaneten mit modernsten Messmethoden nachzuweisen und ihre Größe und Zusammensetzung zu bestimmen. Der Vortrag wird über die Methoden und aktuelle Entdeckungen berichten.

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Dienstag, 30. Januar 2018, 20:00 Uhr

Leben und Sterben der Sterne – Der kosmische Kreislauf der Materie

Dr. Dominik Elsässer, Technische Universität Dortmund

Der Anblick der von dunklen Gas- und Staubwolken durchsetzten Milchstraße hat die Menschheit über Jahrtausende hinweg begleitet und sowohl Fantasie als auch wissenschaftliche Kreativität angeregt. Die modernen astronomischen Beobachtungsmethoden erlauben uns heute einen Blick hinter den kosmischen Schleier, in die Geburtsstätten der Sterne wie zum Beispiel den großen Orionnebel, und auch auf das explosive Ende massereicher Sterne.

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Dienstag, 20. Februar 2018, 20:00 Uhr

Mit dem Zollstock durchs Weltall – Astronomische Entfernungsmessungen

Hermann-Michael Hahn, Köln

Wie messen die Astronomen eigentlich die Entfernung eines Himmelsobjektes? Einfach einen Maßstab anlegen geht ja nicht, und die Distanz aus der scheinbaren Größe abzuleiten ist auch nur in den wenigsten Fällen möglich.

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Dienstag, 20. März 2018, 20:00 Uhr

Luther, Melanchthon und die Sterne

Astrologie in der Reformationszeit

Dr. Burkard Steinrücken, Sternwarte Recklinghausen

In der Renaissance gab es große Umwälzungen nicht nur in der Kirchen- und Weltpolitik, sondern auch in der Astronomie. Was glaubten Luther, Melanchthon und ihre Zeitgenossen im Zeitalter der Reformation über den Einfluß der Gestirne auf den Menschen? Welche Rolle spielten Wittenberger Gelehrte bei der Verbreitung der neuen kopernikanischen Lehre? In einer unruhigen, freiheitlichen Zeit, auch geprägt von Endzeitprophezeihungen und radikalen Täufersekten, spielten die Astrologie und die Deutung von Wunderzeichen am Himmel eine wichtige Rolle.

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